Vielleicht ist es Zeit,
das Tempo zu verlangsamen,
zur Ruhe zu kommen,
in die Stille zu gehen.
Vielleicht ist es Zeit,
den eigenen Standort wahrzunehmen,
die Sehnsucht zu spüren,
den Kurs neu zu bestimmen.
Vielleicht ist es Zeit,
den inneren Impulsen zu trauen,
in meine Mitte zu finden,
meine Berufung zu leben.
(Petra Stadtfeld)

 

Was sind Geistliche Zeiten?

Geistliche Zeit ist bewusst erlebte und gestaltete Zeit vor Gott. Sie dient der Ruhe und Besinnung, in der ich mich auf Gott hin ausrichte, mich öffne im Schweigen, im Gebet, im Austausch, in der Betrachtung oder Anbetung.

Geistliche Zeiten laden ein, sich von Gott ansprechen und beschenken zu lassen durch sein Wort und seine Nähe. Sie laden durch den Austausch mit anderen ein, Kraft zu schöpfen und wieder den Weg in die innere Mitte zu finden.

 

Worum geht es?

  • Mein Leben – sehen, wo ich stehe, und sein lassen, was ist.
  • Meine Sehnsucht – erkennen, wohin sie mich führen will.
  • Meine Gottesbeziehung – mich berühren zu lassen von der Liebe Gottes.
  • Mein Glaube – Glaubenserfahrungen teilen und erleben, dass ich nicht alleine bin.

Im Mittelpunkt steht der Mensch mit dem, was ihn zutiefst bewegt.
Im Mittelpunkt steht der Mensch mit seiner persönlichen Gottesbeziehung.

 

Wie sehen die Inhalte aus?

Geistliche Zeiten orientieren sich inhaltlich am Kirchenjahr oder stehen unter einem bestimmten Lebens- bzw. Glaubensthema. Elemente sind Bibelgespräch, Einzelbesinnung, gemeinsame Gebetszeit, geistliche Impulse.